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Interessentenbogen Schüler/innen
Keine Angst mehr vor der Versetzung! Diese positive Erfahrung machten rund 220 Achtklässler verschiedener Schulen aus Hessen während der Osterferien 2010. Insgesamt vier Camps, die individuelles Lernen und Arbeit in Projekten verbinden, wurden in diesem Jahr von der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung und dem Hessischen Kultusministerium veranstaltet.
Die Jugendlichen nutzten ihre Chance und holten intensiv Schulstoff in Deutsch, Mathe oder Englisch nach. Dabei standen ihnen Lehrkräfte, Sozialpädagogen und Jugendleiter zur Seite. Ziel der Camps ist es, dass die Teilnehmenden ihre Stärken wieder entdecken und motiviert in die Schule zurückkehren, um bis zum Schuljahresende konzentriert an der eigenen Versetzung in die neunte Klasse zu arbeiten.
„Ich hab jetzt wieder voll Lust auf Schule!“, so ein Schüler auf der Abschlussveranstaltung des o.camps in Hübingen.
Zur Motivation und Anwendung des Erlernten beigetragen hat auch die im Camp eingesetzte Methode des Projektlernens. Hier entwickelten und gestalteten die Schüler englische Lernbrettspiele, futuristische Theaterstücke oder neue Schulumfeldräume, sie bauten Insektenhotels, Zeitreisemaschinen und eine lebensgroße Astronautenmarionette.
Um auch weiter an den im Camp erworbenen Kenntnissen und Fähigkeiten zu arbeiten, werden die Jugendlichen an ihren Heimatschulen von Camppädagogen und Lehrkräften bis zum Schuljahresende weiter unterstützt.
In den vergangenen Jahren haben mehr als 80 Prozent der teilnehmenden Schülerinnen und Schüler die Versetzung oder den Schulabschluss mithilfe der o.camps doch noch geschafft.